Prof Glaeske Krankheit 2020
Prof Glaeske Krankheit 2020Prof. Dr. Gerd Glaeske (Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen), Foto: Stephan Röhl

Prof Glaeske Krankheit 2020 | Gerd Glaeske war ein deutscher Apotheker und Gesundheitswissenschaftler.Der bekannte Bremer Gesundheitswissenschaftler und Apotheker Professor Dr. Gerd Glaeske ist verstorben.

Nach langer Krankheit verstarb Glaeske am 27. Mai im Alter von 77 Jahren, bestätigte sein Amt an der Universität Bremen gegenüber der PZ. Er war lange krank. Laut dem, was dort geschrieben wurde, sollte heute eine entsprechende Presseerklärung erstellt werden.

Gerd Glaeske studierte Pharmazie an der RWTH Aachen und der Universität Hamburg. Er wurde am 13. Mai 1945 in der Stadt Stecklenberg im Bundesland Sachsen-Anhalt geboren.

1978 schloss er seine Dissertation in Hamburg zum Thema Synthese von Tetrahydrothiazin-Derivaten mit der Promotion ab. Zwischen 1988 und 1999 war er neben dem Verband der Angestelltenkrankenkassen (VdAK) bei verschiedenen Krankenkassen beschäftigt.

Ab 1999 hatte Glaeske eine Professur an der Universität Bremen im Bereich Drogenversorgungsstudien inne. Seit 2007 leitet er die für Gesundheit, Pflege und Alterssicherung zuständige Abteilung der Forschungsstelle für Ungleichheit und Sozialpolitik.

In den Jahren 2003 bis 2010 war er Mitglied des interdisziplinären „Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen“ und Mitglied des Beirats.

Seine umfangreiche Arbeit konzentrierte sich auf die Drogenpolitik sowie die Reinheit der verfügbaren Drogenversorgung. So war Glaeske beispielsweise maßgeblich an der Herausgabe des Nachschlagewerks „Bittere Pillen“ beteiligt.

Auch für das „Arzneimittelhandbuch“ der Stiftung Warentest hat er konsequent mitgearbeitet und den jährlichen Arzneimittelbericht der Barmer Krankenkasse bis zum Jahr 2015 herausgegeben.

Glaeske hat sich seit Beginn der Corona-Pandemie mit einigen kritischen Äußerungen geäußert des politischen Krisenmanagements. Eine dieser Aussagen fand Eingang in ein umstrittenes Thesenpapier, für das Glaeske selbst heftig kritisiert wurde.

Die Trauer um seinen Tod beschränkte sich nicht nur auf Bremen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf Twitter: „Mit dem Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske ist ein Pionier der Arzneimittelsicherheitsforschung verstorben.

Prof Glaeske Krankheit 2020

Er hatte als Mensch und als Wissenschaftler große Bedeutung für mich. Er hinterlässt eine erhebliche Lücke.“ Die Besorgnis wurde von Jutta Günther geteilt, die als Vizedirektorin der Universität Bremen fungiert.

Bis 2015 war er verantwortlich für die Herausgabe des jährlichen Arzneimittelreports der Barmer Ersatzkasse. Das Nachschlagewerk Bittere Pillen zählt seit seiner Gründung Glaeske zu seinen Mitwirkenden.

Im Jahr 2009 war er für die wissenschaftliche Bewertung der Medikamente und die Beratung des Dokuments verantwortlich. Er war der Letzte, der sich das Arzneimittelhandbuch der Stiftung Warentest vor seiner Veröffentlichung angesehen hat.

Glaeske war von 2003 bis 2010 Mitglied des Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen und hatte diese Funktion über den gesamten Zeitraum inne.

Durch Interviews und Äußerungen zu Gesundheits- und insbesondere Drogenthemen, die gesendet oder in den Medien veröffentlicht wurden, hat Glaeske ein breites Publikum erreicht.

Glaeske ist seit 2017 wissenschaftliche Leiterin des Instituts „Longer Better Living“. Die Universität Bremen und die Krankenkasse BKK24 sind Träger dieses Instituts, das sich Präventionsfragen widmet und Förderung eines gesunden Lebens.

In den letzten Jahren hat er auch viel Zeit der pharmakoepidemiologischen Forschung gewidmet. Nehmen Sie zum Beispiel die Medikamente, die Männer einnehmen.

Die Häufigkeit von Psoriasis und das Vorhandensein anderer komorbider Erkrankungen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern war ein weiterer Schwerpunkt der Untersuchung.

Glaeske war einer der Verfasser eines umstrittenen Positionspapiers, das im Mai 2021 veröffentlicht wurde. Die Studie behauptet, dass Zahlen zur Auslastung von Intensivstationen im Zuge der COVID-19-Pandemie gezielt überhöht wurden.

Das Papier löste viele Kontroversen aus. Diese Vorwürfe wurden von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Bundesverband Marburger Bund und der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) „aufs Schärfste zurückgewiesen“.

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By Adelle

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