Prof. Gläske Krank
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Prof. Gläske Krank | Gerd Glaeske war ein deutscher Apotheker und Gesundheitswissenschaftler.Der Bremer Wissenschaftler Gerd Glaeske ist verstorben. Wie das Glaeske-Büro der Universität Bremen mitteilt, ist Glaeske am Freitag nach langer Krankheit verstorben.

Er war 77 Jahre alt. Im Verlauf der Corona-Pandemie äußerte der Wissenschaftler anhaltende Missbilligung der politischen Reaktion auf die Situation.

Glaeske und einige andere Forscher schrieben zu Glaeskes Abschlussarbeit ein Papier, in dem sie anprangerten, dass außer Virologen nur sehr wenige andere Wissenschaftler an der Krisenvorbereitung beteiligt waren.

Die Trauer um seinen Tod beschränkte sich nicht nur auf Bremen. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) schrieb auf Twitter: „Mit dem Gesundheitswissenschaftler Gerd Glaeske ist ein Pionier der Arzneimittelsicherheitsforschung verstorben.

Er hatte als Mensch und als Wissenschaftler große Bedeutung für mich. Er hinterlässt eine große Lücke.“ Die Sorge teilte auch Jutta Günther, die als Rektorin der Universität Bremen fungiert.

Gerd Glaeske studierte Pharmazie an der RWTH Aachen und der Universität Hamburg. Er wurde am 13. Mai 1945 in der Stadt Stecklenberg im Bundesland Sachsen-Anhalt geboren.

1978 schloss er seine Dissertation in Hamburg zum Thema Synthese von Tetrahydrothiazinderivaten mit der Promotion ab. In den Jahren 1988 bis 1999 war er neben dem Verband der Angestelltenkrankenkassen bei verschiedenen Krankenkassen tätig.

Ab 1999 hatte Glaeske eine Professur an der Universität Bremen im Bereich Drogenversorgungsstudien inne. Seit 2007 ist er Leiter der Abteilung Gesundheit, Pflege und Altersvorsorge der Forschungsstelle für Ungleichheit und Sozialpolitik.

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Von 2003 bis 2010 war er Mitglied des interdisziplinären „Beirats zur Begutachtung der Entwicklungen im Gesundheitswesen“ und Mitglied des Beirats.

Glaeske war neben seinen Rollen als TV-Star und Pharmakritiker Apotheker. Nach erfolgreich absolvierter Grundprüfung in Aachen zog er 1969 nach Hamburg, um sein Studium der Pharmazie zu beginnen. Geboren wurde er 1945 in Stecklenberg, das am Nordrand des Harzes liegt.

Später, als er für ein Porträt von ihm interviewt wurde, sagte er etwas in der Art: “Mich interessierte die Mischung aus wissenschaftlicher Forschung und medizinischen Schwierigkeiten genauso wie das Thema Arzneimittelmarkt und Pharmaunternehmen.

Dabei war mir schon früh klar, dass ein Studium der Pharmazie für mich eine sinnvolle Wahl wäre“, sagt die Studentin. Aufgrund der Möglichkeit, mit Kunden und Patienten in Kontakt zu treten, empfand er das pharmazeutische Praktikum, das er zwei Jahre vor Beginn seines Studiums absolvieren musste, als sehr lohnend.

Das „Longer Better Living“-Institut wurde zuvor von Glaeske als wissenschaftlicher Leiter geleitet. Die Universität Bremen und die Krankenkasse BKK24 sind Träger dieses Instituts, das sich Fragen der Prävention und Förderung einer gesunden Lebensführung widmet.

In den letzten Jahren hat er auch viel Zeit der pharmakoepidemiologischen Forschung gewidmet. Nehmen Sie zum Beispiel die Medikamente, die Männer einnehmen.

Einer der Forschungsschwerpunkte lag auf der Inzidenz von Psoriasis und anderen Begleiterkrankungen sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern.

Sein Dementia Report 2020 wurde von der medizinischen Fachwelt heftig kritisiert, weil er sich seit den 1970er Jahren für den Einsatz harscher Techniken anstelle der Verabreichung von Medikamenten zur Behandlung von Demenz einsetzte.

Glaeske war einer der Verfasser eines umstrittenen Positionspapiers, das im Mai 2021 veröffentlicht wurde. Die Studie behauptete, dass die Zahlen zur Auslastung von Intensivstationen nach der COVID-19-Pandemie absichtlich überhöht wurden. Das Papier sorgte für heftige Kontroversen.

Diese Vorwürfe wurden von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), dem Bundesverband Marburger Bund und der Deutschen Krankenhausgesellschaft „aufs Schärfste zurückgewiesen“.

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By Adelle

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