Stephan Wermter Todesanzeige
Stephan Wermter Todesanzeige

Stephan Wermter Todesanzeige | Stephan Wermter, Kaufmann aus Freiburg, kandidierte 2018 für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Freiburg. Nun ist er im Alter von 61 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Stephan Wermter, ehemaliger Kandidat für das Amt des Freiburger Oberbürgermeisters, ist gestorben.

Er war 58 Jahre alt. Dies wurde von einer Reihe von Personen bestätigt, die dem Geschäftsmann nahe stehen. Infolgedessen starb er am vergangenen Samstag im Alter von 61 Jahren nach einer schweren Krankheit, der Covid nach einem langen Kampf erlag.

Stephan Wermter braucht drei Sekunden, um von null auf hundert zu kommen. Das ist die Geschwindigkeit, mit der sein Auto beschleunigt. Ein Ferrari 488 Spider ist ausgestellt. Damit würde er auch am 1. Juli dieses Jahres zum Rathaus fahren, wenn er das Amt des Freiburger Oberbürgermeisters antritt.

Der gebürtige Freiburger, Jahrgang 1961, rechnet sich zehn Tage vor der Wahl gute Chancen aus, die Wahl zu gewinnen. Er tritt ohne die Unterstützung einer politischen Partei an.

„Freiburg sucht Abwechslung, und Freiburg sucht Wermter“, sagte er zur Begrüßung. Er strahlt Selbstbewusstsein aus und wirkt entspannt. Sein Griff um das Lenkrad ist fest. Dann lacht er und sagt: “Ich bin bereit zu gehen.” Seit er zuletzt Straßenbahn gefahren war, waren 40 Jahre vergangen.

Nur durch die Stärke seiner Geldscheinklammer schafft er es, sein Bündel großer Scheine unterwegs in der Tasche zusammenzuhalten.

Wenn Wermter die Straßenbahn nimmt, kann er in noch kürzerer Zeit von null auf 180 fahren. Seine politische Agenda ist umfangreich, ebenso wie seine Liste der Errungenschaften.

Fordert man ihn auf, seine Kernthemen aufzuzählen, die er als neuer Oberbürgermeister von Freiburg vorantreiben möchte, kann er schnell in Rage geraten.

Stephan Wermter ist an den Folgen oder im Zusammenhang mit Corona gestorben. Er war nicht geimpft worden, und es scheint, dass er bei seiner Einlieferung ins Krankenhaus über seinen Impfstatus gelogen hatte.

Sein Tod wurde nach mehreren Wochen durch ECMO festgestellt, was darauf hindeutet, dass er nicht nur an Herzproblemen starb, sondern auch an den Folgen eines schweren Verlaufs einer Infektion mit dem SARS-Cov-2-Virus. Ansonsten kann man sich über den Tatort und sein Umfeld sicher sein: “Er war nicht geimpft.”

Sein Verhalten war häufig von Gleichgültigkeit gegenüber der Not Schwächerer geprägt und seine Äußerungen bewegten sich irgendwo zwischen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, was es vielen schwer machte, Mitleid oder Trauer mit ihm zu empfinden.

Obwohl er persönlich oft überraschend zurückhaltend war, hatte er wenig Ahnung von lokaler Politik, teilte sie aber gerne in den sozialen Medien. Blogger und auch die Badische Zeitung dokumentierten dies ausführlich auf Twitter und bei seiner Kandidatur.

„Wermter war zuletzt als lautstarker Kritiker der Corona-Maßnahmen aufgetreten, hatte an Autokolonnen teilgenommen und auch diverse Verschwörungsgeschichten in den sozialen Medien verbreitet“, so die Badische Zeitung.

Im Schloss von Ebnet gab es eine “religiöse Veranstaltung”. Als er ihn während eines Lockdowns in seiner Eigenschaft als Priester zu einer Art Gottesdienst begleitete. Nachfolgend ein Auszug aus dem Nachruf der Badischen Zeitung:

Danach organisierte Wermter im Februar vergangenen Jahres trotz der damals geltenden Kontaktbeschränkungen ein Treffen im Schloss Ebnet mit rund 60 Gästen.

Wermter präsentierte das Treffen als „ religiöse Versammlung”, und die Versammlung war vom damaligen Versammlungsverbot ausgenommen. Die Aktion löste heftige Diskussionen aus. Obwohl Wermter fast eine halbe Stunde in einer Soutane predigte, gab es Sekt und Sandwiches davor Predigt.”

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By Adelle

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